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26. August 2006 |
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| Staatsschauspieler Peter Fricke trifft Greta Maxwell | Die Neue Luzerner Zeitung berichtet über Peter Frickes Gastspiel anläßlich des Luzern Festivals in Luzern [mehr...] |
| Bild | 29. Januar 2006 |
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| Li Tai Pe feiert Chinesisch Neujahr | Am 29. Januar 2006 beginnt in China das neue Jahr. Das neue Jahr wird von Chinesen mit großem Aufwand tage- und wochenlang überall auf der Welt gefeiert. [mehr...] |
| 22. Januar 2006 |
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| Pressemeldung: China Traditional Orchestra Zhejiang zu Gast in Luzern | Das Chinesische Neujahrsfest bot Anlaß für ein exotisches Konzerterlebnis der Spitzenklasse im KKL. Der große Konzertsaal war bis zum letzten Platz ausverkauft und bot so eine eindrucksvolle Kulisse für den Start der Tournee des Traditional Orchestra Zhejiang [mehr...] |
Am 29. Januar 2006 beginnt in China das neue Jahr.
Das neue Jahr wird von Chinesen mit großem Aufwand tage- und wochenlang
überall auf der Welt gefeiert.
In Luzern hat eine ganz besondere Attraktion ihre Premiere: Hier startet zum neuen Jahr die Europatournee
des Chinesischen Neujahrskonzerts. Ein grandioses Spektakel mit über 100 Musikern aus China,
die mit traditionellen chinesischen Instrumenten ihr Können zum Besten geben.
Das ganze startet am Sonntag, 22. Januar 2006, im KKL.
Das Li Tai Pe ist Partner dieser Veranstaltung und bewirtet das Orchester exklusiv in Luzern. Aus diesem Anlaß bietet
das Li Tai Pe ein spezielles Neujahrsmenu zum Preis von Fr. 63.- pro Person.
Das Neujahrsmenu bietet ua. knusprige Wun Tun-Teigtaschen, Phönixschwanz Riesenkrevetten und Rindshuft mit Zwiebeln "Tiepan".
 
Das Chinesische Neujahrsfest bot Anlaß für ein exotisches Konzerterlebnis
der Spitzenklasse im KKL. Der große Konzertsaal war bis zum letzten Platz ausverkauft und
bot so eine eindrucksvolle Kulisse für den Start der Tournee des Traditional Orchestra Zhejiang
durch acht europäische und zwei ägyptische Städte. Seit neun Jahren organisieren Herr Wu Zezhou
und sein Sohn mit wachsendem Erfolg Tourneen verschiedener Orchester aus ihrer chinesischen
Heimat durch Europa. Den Erfolg der musikalischen Darbietung machen spezielle Kompositionen
aus, die traditionelle chinesische Klänge mit europäischer Harmonielehre verbinden. So wird
chinesische Musik, die basierend auf einer Fünftonleiter für europäische Ohren sehr fremd
und gewöhnungsbedürftig klingen kann, zu einem konzertanten Erlebnis für alle Zuhörer -
unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund. Denn die Besucher waren aus der ganzen Schweiz
angereist und viele Asiaten, die in der Schweiz leben und arbeiten, haben den Weg nach Luzern
gefunden, um heimatlichen Klängen zu lauschen.
Die Symbiose fand ihren Ausdruck auch in der Zusammensetzung des Orchesters, in dem nicht
nur klassische chinesische Instrumente, wie Erhu, Sheng, Suona und Pipa zum Einsatz kamen,
sondern auch Harfe und Kontrabass. Unter der Leitung von Zhang Guoyong, der als Dirigent
die ersten vier Konzerte der Tournee leitet, wurde die Zuhörer in eine fremde Welt entführt.
Zhang Guoyong ist im Hauptberuf Präsident und künstlerischer Direktor der Oper in Shanghai
und leitet das Shanghai Symphony Orchester.
Die exzellente Besetzung des Orchesters findet ihre Fortsetzung in den Solisten, die bereits
weltweit Meriten gewonnen haben: Jiang Guoji gilt als profilierter Flötist in seiner Heimat.
Sein Instrument erinnert an die Querflöte, wird jedoch aus Bambus gefertigt und erinnert
klanglich entfernt an die Klarinette. Yu Hongmei ist nicht nur in ihrer Heimat berühmt für
ihr Spiel auf der Erhu, dem traditionellen chinesischen Streichinstrument, das es wiederum
in verschiedenen Varianten und Tonlagen gibt. Yu Hongmei lehrt als Professorin am National
Music Department des Zentralkonservatoriums und hat im Februar 2002 als erste chinesische
Solistin auf traditionellen chinesischen Instrumenten ein Konzert in der New Yorker Carnegie
Hall gegeben. Eine fast artistisch zu nennende Darbietung bot die Suona-Solistin Hou Yanqiu.
Die Suona ist eine kleine Variante der Trompete, jedoch ohne Tasten und heller im Klang.
Zum furiosen Höhepunkt spielte Hou Yanqiu zwei dieser Instrumente unterschiedlicher Tonlagen
in ständigem Wechsel und gleichzeitig eine Art Mundorgel.
Etwa 60 weitere Musiker an diversen Instrumenten bildeten den orchestralen Rahmen. Natürlich
durften die chinesischen Trommeln nicht fehlen, aber auch Gegenstände, denen gemeinhin eine
andere Verwendung zugedacht ist, wie der Abacus, kamen zu musikalischen Ehren. So zeugte eine
rhythmusorientierte Komposition vom Spielwitz des Orchesters, das schließlich mit einer eigenen
Interpretation des Volksliedes "von Luzern auf Weggis zua" den Luzernern besondere Referenz
erwies.
Standing Ovations zeigten, daß diese Mischung beim anspruchsvollen Luzerner Publikum gut
angekommen ist. Nach dem Konzert, das vom Schweizer Fernsehen live übertragen wurde, zog es
die VIPs zum Empfang des Chinesischen Botschafters in der Schweiz Zhu Bangzao in den
Schweizer Hof.
Andere trafen sich zum Lunch im Li Tai Pe, das aufgrund des Andrangs fast
aus allen Nähten platzte. Dort trafen sie die Musiker des Orchesters wieder, die während
des fünftägigen Aufenthalts in der Schweiz zu Gast in Greta Maxwells Li Tai Pe waren und
so fern der Heimat nicht auf heimische Köstlichkeiten verzichten mussten.
© 2006 D. Gründler
 
Peter Fricke und die Schauspielerin sowie Inhaberin des chinesischen Restaurants Li Tai Pe, Greta Maxwell, teilen
eine jahrelange Freunschaft.
"Er hat mich in meinem Beruf als Schauspielerin unterstützt", erzählte Greta Maxwell.
Bei einer Lesung mit Peter Fricke wirkte sie schon mit. Beide pflegen sich jeweils gegenseitig an Filmpremieren,
Theateraufführungen, Lesungen und anderen Anlässen zu besuchen, wo der eine oder andere mitwirkt. Für die Proben
und die Aufführung als Sprecher in Igor Strawinskys "L'histoire Soldat" (Die Geschichte vom Soldaten) mit
Solisten des Lucerne Festival Orchestra weilte Peter Fricke vier Tage in Luzern. Greta Maxwell nach dem Besuch der
Aufführung, die sie toll fand: "Witzig fand ich, wie er den Teufel spielte."
Später im "Li Tai Pe" verriet sie auch, was sie an Peter Fricke schätzt: "Er ist natürlich geblieben und eine warme,
menschliche Persönlichkeit." Das bestätigte sich auch im Gespräch mit dem Schauspieler, der sich - wie auf seiner
Homepage zu lesen ist - für die deutsche Sprache einsetzt. Sehr schön und eindrucksvoll bezeichnete er den Auftritt
zusammen mit den Solisten. Sich selbst sah er als Sprecher, der als ein Instrument alle Figuren spielt.
In der Vergangenheit hat er die Rollen des Erzählers, Soldaten und des Teufels auch schon mit dem Symphonieorchester
des Bayerischen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern und dem Nash Ensemble London in Szene gesetzt. Im "Li Tai Pe"
überraschte Fricke mit seinen Betrachtungen über die Stadt Luzern, wie etwa: "Sie hat einen europäischen Charme."
Ihm gefällt ausserdem die Kraft, die sich durch die alten Bauten manifestiert.
Was schätzt er am "Li Tai Pe"? Seine spontane Antwort: Die wunderbare Ofenente mit dem wunderbar gedünsteten
Gemüse und Reis und Jasmintee liebe ich sehr."
Unermüdlich scheint Peter Fricke zu sein. In den kommenden Monaten stehen Lesungen wie der Roman
"Ästhetik des Widerstandes" von Peter Weiss und "Das Gespenst von Centerville" von Oscar Wilde (für Kinder) an.
In der TV-Serie "Soko Leipzig" schlüpft er ausserdem in die Rolle eines Psychiaters und ab Frühjahr 2007 ist er auf
Theatertournee. su
 
 
 
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