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Eine einzigartige Spezialität der Pekinger Palastküche und des LI TAI PE ist "Bao Bing".

Ein Gedicht ein Gericht ein Genuß

Was ist Bao Bing?

Der Ursprung von Bao Bing entstand vor vielen, vielen Jahren. Man kann sogar sagen:

Es war einmal......

Es ist ein Gericht, dass man genießen kann mit der Familie, zu Zweit, mit Freunden. Es ist ein Gericht der Gemeinsamkeit.

Bao Bing sieht wunderbar aus, es riecht verführerisch gut und das Wichtigste: Es schmeckt einmalig.

Es ist ein Gericht, dass den Appetit anregt, auch wenn man schon genug gegessen hat. Man will es probieren und versuchen.

Außerdem ist Bao Bing sehr gesund. Es enthält aufgrund seiner Vielseitigkeit alle wichtigen Mineralien und Nährstoffe und ist leicht verdaulich.

Sagen wir es so: Es ist ein E R L E B N I S.

Sie fragen sich sicher: Was ist es denn? Warum ist es ein Erlebnis?

Das kann ich Ihnen sagen aber erst am Schluss dieser kleinen Geschichte, die ich Ihnen erzählen möchte:

Es war einmal......

Mit Marco Polo fing alles an. Er war der berühmteste europäische Reisende im Fernen Osten. Er lebte von 1254-1324 n. Chr. Niccolo Polo, der Vater von Marco, war ein führender Kaufmann von Venedig. Zu der damaligen Zeit war die Republik Venedig das Haupt Entrepot in Europa. Unter dem römischen Reich waren Kontakte mit Indien und China Gang und Gebe, aber die muslimischen Siege des 7. Jahrhunderts schlossen die Trans-Asia-Routen für die Europäer. Bis die Mongolen ein panasiatisches Reich gründeten und somit die Straßen wieder offen waren für den Handel.

Als Marco Polo siebzehn Jahre alt war, begleitete er seinen Vater nach China. Die Reisegesellschaft, die Überland reiste, hatten endlich Peking erreicht im Jahre 1275 und waren zu Ihrem Erstaunen mit offenen Armen empfangen worden vom damaligen Kaiser Kublai Khan. Der junge Marco hatte eine Gott gegebene Sprachbegabung und erlernte rasch die mongolische Sprache. Dies ermöglichte ihm den frühen Aufstieg im Jahre 1277 durch Kublai Khan in eine hohe Beamtenstelle. Kublai entsandte den jungen Marco ins tiefste China, von der Yunan Provinz bis über Burma, bis er endlich Yangchow erreichte, wo Marco zum Präfekten der Stadt ernannt wurde.

Marco Polo hatte einer der brillantesten Karrieren, die ein Europäer im chinesischen Dienst je wagen durfte zu erreichen.

So wären wir eigentlich bei unserem Gericht Bao Bing.

Im Norden von China, wo der junge Marco Polo seine abenteuerliche Reise unternahm, fing die Kultur des Bings an. Eigentlich ein Heimessen, um den Herd herum, saß man, um diese nahrhafte Köstlichkeit zu genießen. Bing ist ein Pfannkuchen, nahrhaft und herzhaft. Auch die Einfachheit der Zutaten war für viele Familien das wesentliche Kriterium, diese Mahlzeit zu sich zu nehmen. Ein bißchen Mehl und Wasser zusammen mischen und kneten. Nur musste die Hausfrau diesen Teig kneten und verarbeiten.. Das kostete allerdings schon Mühe, aber es lohnte sich um die hungrigen Mäuler der Kleinen zu stopfen.

Viel später, am kaiserlichen Hofe, wurde der Bing verfeinert zu einem hauchdünnen Crepe-

einer Art dünnem Pfannkuchen.

Was hat das alles mit Marco Polo zu tun?

Bao Bing ist Donghua Lis Lieblingsgericht

Viele Sachen, die dem Marco schmeckten, brachte er nach Europa. Ein bißchen verändert, zugegeben! Aber vergleichbar vielleicht mit Canneloni oder Lasagne.

Auch gibt es in China eine chinesische Spaghetti, genannt Dja Dja Mien, die Marco auch nach Europa hinüber brachte, als Spaghetti Bolognese.

Auch haben wir chinesische Ravioli, genannt Tziao Tze etc. etc.

Aber das ist eine andere Geschichte.......

Wir wären wieder bei unserem Li Tai Pe Bao Bing:

Zu diesen hauchdünnen Crepes servieren wir verschiedene Gerichte, wie z.B.

  1. Krevetten in scharfer Sauce
  2. Schweinefleisch in Soyasauce
  3. Hühnerwürfel mit Morcheln
  4. Verschiedene frische Gemüse

 

Unser Bao Bing Menü als PDF

 

Wir nehmen den Bing, legen ihn flach auf den Teller, bestreichen ihn mit einer schmackhaften Li Tai Pe Sauce, legen ein paar feingeschnittene Lauchstückchen drauf , dazu je ein Löffelchen der jeweiligen Gerichte und WOW, dann kann es los gehen. Man packt diese Gerichte in einen Bing ein.

Bao: zart und dünn. Dann zusammenfassen! So entsteht unser Erlebnis zur Gaumenfreude!

Auch Marco Polo hat es genossen. Er auf seine Art - Wir auf unsere.

Bei uns können Sie Bao Bing selbst erleben. Da können wir noch so reden. Sie sollten es kosten!

Also guten Appetit!

Ihre Greta Maxwell



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